Reise nach Nepal

Deutschland nach Nepal „Iran“

Grenze Türkei – Iran. Eine Grenze bei Bazargan, mitten in lebensfeindlichen Niemandsland, heiß, staubig, praktisch kein Verkehr (ein paar LKW und ich). Die Grenzbeamten und Militärs hatten Zeit, waren neugierig, wollten sehen, was ich dabei habe, bis ich nach ca. 5 Stunden in den Iran einreisen durfte. Der Weg durch den Iran sollte mich über Tabris, Teheran, Mashhad, Dogharoun Border (Iranische Seite) und Islam Qala Custome (Afghanische Seite) führen und ohne Umwege wäre dieser Abschnitt ca. 2100 Km.

Wie bereits seit Tagen in der Türkei erlebt, geht es durch Wüstenlandschaften. Entschlossen fuhr ich den geplanten Weg. Als „reiches“ Ölland waren die Hauptverbindungsstraßen in Top Zustand. Es gab in den 70er Jahren noch keine Regelungen wegen Geschwindigkeiten die zu beachten wären. Daher fuhr ich sehr schnell über Tabris nach Teheran. Im Zentrum von Teheran habe ich es geschafft, die falsche Ausfahrtsstraße zu nehmen und bin daher aus versehen ca. 300 Km in den Süden gefahren. Also wieder zurück und auf dem „richtigen Weg“ weiter in den Osten. Im Iran habe ich bald die Schreibsymbole der Zahlen gelernt, da die Tankstellen die Mengen und Preise in arabischen Zeichen angezeigt haben. Mit 2 kurzen Unterbrechungen zum Schlafen bin in 2 ½ Tagen durch den Iran bis zur afghanischen Grenze gefahren. Entsprechend wenig habe ich von Menschen und Sitten auf diesem Wegteil erlebt. Sehr beeindruckt hat mich die Wüstenlandschaft. Auffällig waren mehrfach endlos lange militärisch abgesperrte Gebiete in dieser weitestgehend menschenleeren Landschaft. Mit dem Ziel Indien und Nepal vor Augen war ich nun auch guten Mutes, für die Entbehrungen der Fahrtzeiten irgendwann belohnt zu werden.

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